Abfüllbock mit Abfülldeckel

Ein Klick auf das Bild und es wird größer!

Ein Tipp von Ulrich Stadelmann E-Mail: ulrich.stadelmann@t-online.de :

Der Honig wird von mir grundsätzlich in die 14 kg-Honigeimer abgefüllt und in diesen nach dem Klären, Abschöpfen und Rühren bis zum Abfüllen in die Gläser gelagert.

Deshalb lag es für mich nahe, den Honig auch direkt aus den Eimern abzufüllen.

Dafür baute ich einen (hinten in der Höhe verstellbaren) Abfüllbock zum Einlegen und Fixieren des Eimers.

In einen Honigeimerdeckel passte ich einen Qetschhahn möglichst weit unten und bündig ein. Ganz oben  habe ich noch ein Luftloch von 2 mm eingestanzt, denn wenn Honig aus dem Eimer raus soll, muss was anderes dafür rein!

Ist der Eimer leer, einfach auf den nächsten Eimer clipsen und schon gehts munter weiter!

Drehteller

Drehteller

Ein Tipp von Ulrich Stadelmann E-Mail: ulrich.stadelmann(at)t-online.de :

Eine große Erleichterung für alles, was schwer ist und gedreht werden muss, ist ein kleiner Drehteller.

Wer einmal einen schweren Eimer Honig (z.B. beim Abschöpfen der Wachsreste) nur mit dem kleinen Finger gedreht hat, weiß, von was ich spreche!

Königinnen-Zeichenhilfe

Zeichenhilfe

Ein Tipp von Ulrich Stadelmann E-Mail: ulrich.stadelmann(at)t-online.de :

Meine Frau sagt, ich sei eine alte "Zitterliese".
Deshalb war für  mich das Zeichnen der Königinnen immer "ein Graus" und mein Respekt vor den "königlichen Hoheiten" machte dies auch nicht gerade besser!

Alle Zeichenhilfen hatten für mich den Nachteil, dass ich mit einer Hand die Königin oder die Zeichenhilfe halten musste und ich somit für das Zeichnen nur noch die andere Hand übrig hatte.

Bis ich auf das Einfachste kam!

Zutaten: Ein Stückchen Schaumstoff ca. 15 X 15 cm und ein Stückchen Absperrgitter ca. 4 X 6 cm.

Ablauf: Die Königin wird auf dem Schaumstoff aus dem Fangclip freigelassen.
Ich lege nun das kleine Absperrgitter der Länge nach auf die Königin.
Die Königin wird nun ganz automatisch zwischen 2 Gitterdrähten festgehalten und durch das Gewicht des Gitters auf der weichen Unterlage fixiert.

Jetzt kann ich ihr in aller Ruhe ihr "Krönchen" aufkleben!

Golz-Beute

Frontansicht Beute mit Wetterschutz
Rückansicht mit Gitter- und Varroaboden / Beute für geschützte Aufstellung
Innenansicht der Beute

Ein Tipp von Ulrich Stadelmann E-Mail: ulrich.stadelmann(at)t-online.de :

Wegen Rückenproblemen mit dem Imkern aufhören, oder erst gar nicht damit anfangen, weil ich an mein Alter denke oder in der "Fliegengewichtsklasse" spiele?
Der "Bienenpapst" Gerstung schrieb vor über 100 Jahren: "Die Bienenwohnung sei dem Bien genehm und dem Imker bequem!"

Ich imkerte als Jugendlicher mehrere Jahre lang mit dem Zandermagazin und freute mich über die Vorteile wie profitables Imkern und den geringen Platzbedarf der Beute, ärgerte mich aber auch über das permanente Heben und Umsetzen der schweren Magazine und die für mich ungenügende Anpassungsmöglichkeit des Beutenraums bzw. der Wabenzahl an die Bedürfnisse des Bienenvolks bei der Erweiterung, der Honigraumgabe und der Vorbereitung auf die Überwinterung.

Nach einer durch Beruf, Familie und Hausbau bedingten "Bienenabstinenz" fing ich mit 40 Jahren wieder mit dem Imkern an. Massive Rückenprobleme gaben mir aber ungewollt die Gelegenheit, mich nach einer "rückenfreundlichen" und doch modernen Beute umzusehen, die auch die klimatischen Verhältnisse des Allgäus berücksichtigt. Letztendlich überzeugte mich die "Golz-Beute".

Die Golz-Beute (benannt nach ihrem Erfinder Wolfgang Golz) ist eine sogenannte "Längslagerbeute" bzw. eine Oberbehandlungsbeute ohne weitere Magazine mit einem vorne liegenden Brutraum mit 17 Hochwaben und einem dahinter angeordneten, durch ein festes Absperrgitter getrennten Honigraum mit ebenfalls 17 Hochwaben in Kaltbaustellung.

Da die Grundbeute mit einem festen Boden jedoch nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprach, modifizierte ich sie mit einem neuen Bodenelement mit entnehmbarem Gitterboden und einem darunterliegenden Varroaschub.
Für Imker, die an Details dieser "modifizierten Golz-Beute" interessiert sind, oder die Beute nachbauen wollen, habe ich eine Bauanleitung erstellt.

Wer mehr über das Imkern mit dieser Beute wissen will - einfach bei mir melden, oder zuschauen!

Waage

Ein Tipp von Ulrich Stadelmann

E-Mail:  ulrich.stadelmann(at)t-online.de

Ein Imker hat immer was zu wiegen: Volle Honigeimer, Futtermittel usw. Und auch über den Wintervorrat der Bienen will er gerne Bescheid wissen. Eine Federwaage tut da gute Dienste, hat aber den Nachteil, dass sie während des Hebevorgangs meist schlecht abzulesen ist.

Viel besser gehts mit einer Kofferwaage!

Ablauf:
Gerät einschalten, Gerät justiert sich - "piep" abwarten.
Gewicht anhängen und anheben.
Wenn die Waage keine Gewichtsveränderung mehr feststellt, wieder  "piep".
Jetzt Gewicht abstellen. 
Nun kann in aller Ruhe der Wert im Display abgelesen werden.

Die Waage mißt in 100-Gramm-Schritten bis 55 kg.